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Kinder an die Macht - Generationenturnier 2019

Den Älteren wird der Titel von Herbert Grönemeyer noch im Ohr sein. Beim Generationenturnier am 20. Juni schwante eben diesen Älteren auch, dass die junge Generation enorme Fortschritte beim Golfspiel macht und man sich in Kürze wohl kaum mehr mit ihr messen können wird.

Die konzentrierte Förderung der Nachwuchsgeneration im Bochumer Golfclub zeigt jedenfalls Wirkung. Das sieht man im sportlichen Bereich, beim alljährlichen Generationenturnier bekommen es dann die „Großen“ auch zu spüren. Da kommt ganz schön was nach.
Diese Erkenntnis ist nicht neu. Schon vor vier Jahren wurde beklagt, dass die Söhne die Väter regelmäßig ausdriven. Die Tendenz hat sich verstärkt, so dass am Halfroundbuffet mehr als einmal zu hören war, dass man in Kürze gegen die Jugend im „normalen“ Turnier mangels Erfolgsaussichten gar nicht mehr antreten müsse.

Generationen 2019 Halfround02Apropos Halfroundbuffet: Das war wieder sehr reichlich ausgestattet und bot für alle Geschmäcker etwas. Frank Pötings berühmte Frikadellen durften natürlich nicht fehlen. Aber obwohl er rund 150 Stück vorbereitet hatte, kamen nicht alle in den Genuss. Wer als letzter am Buffet ankam, konnte auf Frikadellenanwesenheit nicht mehr wetten.

Generationen 2019 Terrasse04

Zurück zum Turnier: Um 10:00 Uhr ging es im Kanonenstart los und die Startliste verzeichnete 96 Teilnehmer. Die Attraktivität des Turniers hat jedenfalls im Laufe der Jahre in keiner Weise gelitten, denn die Starterzahlen sind nach wie vor stabil und erreichen regelmäßig die Grenze dessen, was der Platz verträgt. Als dann alle die Runde beendet hatten ging es zunächst ans Bufffet.

Generationen 2019 Buffet 08Die Zeit für die Auswertung will schließlich überbrückt werden, bevor es an die Siegerehrung geht und die Paarungen ihre Ergebnisse amtlich bekommen.

Beim Generationenturnier geht es im Team miteinander. Da profitieren also beide Seiten. Die Älteren von der Beweglichkeit der Jungen und die Jungen von der Erfahrung und Ruhe der Älteren. Das spiegelte sich dann auch in den Ergebnissen des Auswahldrives, bei dem Ja Abschläge von allen Beteiligten genommen werden müssen.

Generationen 2019 NettosiegerA Swierczyk Michael Niklas04Generationen 2019 NettozweiteA Siekmann Thiago Ulrich04Und das manifestiert sich dann auch in den Ergebnissen. 45 Nettopunkte brachten Niklas und Michael Swierczyk ins Clubhaus und konnten die Nettoklasse A damit für sich entscheiden. Thiago Siekmann und Vater Ulrich landeten mit 43 Nettopunkten knapp dahinter.

Generationen 2019 NettosiegerB Schüpphaus Regina Carl 03Generationen 2019 NettozweiteB Busch Paul Andreas 04Auch in Klasse B war die 4 vorn nötig, um um den Sieg mitzuspielen. Regina und Carl Schüpphaus gelang das am besten 44 Nettopunkte standen schließlich zu Buche. Aber Paul und Andreas Busch waren ihnen dicht auf den Fersen. 43 Nettopunkte reichten zu Platz 2 und 5 Schläge Vorsprung auf Linus Ockenfels und Mutter Iris, die eine lebhafte Runde hatten.

Generationen 2019 NettosiegerC Otterpohl Mike Häusser Henry 04Generationen 2019 NettoC Platz2 Schreiber Ingo Luna01In Klasse C reichte das allerdings nicht. 53 Nettopunkte brachten Henry Häusser und Mike Otterpohl ins Haus. Diesem Ergebnis hatte niemand etwas entgegenzusetzen. Luna und Ingo Schreiber brachten immer noch tolle 47 Nettopunkte herein, hatten aber damit dann doch keine Chance auf den Spitzenplatz. Und auch die Dritten, Christa Thoben und Carl Pöting mussten sich schon anstrengen, um mit 45 Punkten auf dem Podest zu landen. Erst die Zehnplatzierten blieben unterhalb des gemeinsamen Handicaps.

Generationen 2019 Sieger Brutto Steinau Rita Jana04Bleibt noch die Königsklasse. Hier gab es keine Überraschung, was die Sieger anging. Jana und Rita Steinau konnten diese Wertung souverän für sich entscheiden. 39 Brutto- und 45 Nettopunkte waren dann allerdings doch eine Überraschung. Das waren 6 Bruttopunkte mehr als die Verfolger Ina und Ralf Pütter aufweisen konnten. Eine starke Runde der beiden Steinau-Damen.

Das hohe Niveau der Ergebnisse zeigt wieder einmal, wie gut die Nachwuchsarbeit ist. Natürlich sind nicht alle Resultate ausschließlich auf das Spiel des Nachwuchses zurückzuführen. Und natürlich gibt es auch Paarungen, die schon in etwas fortgeschrittenerem Alter zusammenfinden. Eins kann man aber sicher festellen: Die Kinder und Jugendlichen sind ganz offensichtlich nicht (mehr) eine Belastung, sondern eine Bereicherung auf der Runde. Und das macht Spaß.

Dr. Michael Küpper

v.i.S.d.P. Bochumer GC. Verwendung Bild und Text nur mit ausdrücklicher Genehmigung.

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